Bläulinge

sind wunderschöne kleine Schmetterlinge, deren Schönheiten erst bei genauerer Betrachtung oder in der Markofotographie sichtbar werden. Mit einer Flügelspannweite von 24 - 50 mm gehören sie zu den kleinsten Tagfaltern. Die Vorderflügel sind kompakt, die Oberseiten der Flügel sind überwiegend braun oder kupferfarben, blau oder violett. Sie weisen bei manchen Arten einen metallischen Schimmer auf. Die Flügelunterseiten tragen ein Muster von vielen dunklen, hell umrandeten Flecken. Anhand dieser kann man sie recht gut bestimmen. Zwischen männlichen und weiblichen Faltern sind deutliche Unterschiede im Erscheinungsbild.

Sie sind tagaktive Falter und haben in der Ruhestellung ihre Flügel zusammengeklappt. Man sieht sie seltem mit geöffneten Flügeln.

Zu den Bläulingen gehören:

FEUERFALTER 

ZIPFELFALTER

SCHLÜSSELBLUMEN-WÜRFELFALTER

 

Typisch für den Bläuling sind auch die starken, schwarz-weiß geringelten Fühler, die kolbenförmig enden.                            

siehe Bild unten

 

auf dieser Seite findet man die Bläulinge, die ich in unserer Umgebung fotographiert habe.

und zwar:

     Silbergrüner Bläuling    Flugzeit: Juni - September

     Rotklee-Bläuling            Flugzeit: Anfang Mai - August

     Brombeerzipfelfalter    Flugzeit: März - Juni/Juli

     Kleiner Feuerfalter       Flugzeit: April - Ende Oktober

 

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Silbergrüner Bläuling

 

        

 

                                    

Flügeloberseite                                                          Flügelunterseite

Fotographiert bei "Fladnhofer Höhe" am 08.08.2010 Panasonic Lumix Tz7

 

Flügelspannweite: 20 – 30 mm

Oberseite der Flügel: hell-silberblau, Torax stark hellblau-leuchtend, behaart. Die Flügel  haben einen braun-grauen Rand, mit einem weißen Saum. Rand an den Hinterflügeln ist wesentlich schmäler. Weibliche Exemplare sind braun und schillern bläulich.

Die Flügelunterseite ist graubraun mit Fleckmustern, bei den weiblichen Faltern fallen diese wiederum dunkler aus.

Flugzeit: Juni – September

Standort: Den Falter kann man auf Magerrasen und Kalkböden, sonnenbeschienene, grasbewachsenen Hängen beobachten. Er kommt dort sehr zahlreich vor.

Raupen: leben an Schmetterlingsblütlern z.B.: Hufeisenklee und werden häufig von Ameisen besucht.

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Rotklee-Bläuling

Weibchen Oberseite

Männchen Unterseite

Man trifft sie noch recht häufig an. Er wird auch "Violetter Waldbläuling" genannt.

Flugzeit: Anfang Mai - August

Vorkommen: Blütenreiche oft feuchte Gebiete. Wiesen, Gebüsche und Waldlichtungen.

Weibchen legt ihre Eier an den geröteten, noch nicht aufgeblühten Blüten des Wiesen-Klees ab. Die Raupen fressen dort bis zu ihrer Überwinterung. Farblich haben sie sich den Futterpflanzen angepasst und leben in Symbiose mit verschiedenen Ameisenarten. (Wegameisen)

Die Falter bevorzugen bei ihren Futterpflanzen Fabiaceen. (Schmetterlingsblütler). Dazu gehört der Rotklee, Gewöhnlicher Hornklee, Weiß-Klee, Vogel Wicke, Luzerne, Saat-Esparsette und Gewöhnlicher Hufeisenklee.

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Brombeerzipfelfalter

 

Falter auf Lupine in meinem Garten.  Foto aufgenommen am: 30.05.2011 14:30 Kamera Panasonic DMC-TZ7

 

Die Flügeloberseite ist grau-braun,  die Flügelunterseite ist grünlich zur Flügelspitze hin in grau-rosa, wobei man einige weiße Punkte sehen kann.  Der Falter hat eine Größe von ca. 2,5 cm.  

Vorkommen: in Waldlichtungen, auf Wiesen,  bis 2100m Höhe.

Im Frühjahr legen sie die Eier an den Futterpflanzen ab. Raupen sind grün, oder auch rot. Raupenfutterpflanze: Stechginster. Besenginster, Färber-Ginster, Sonnenröschen, Rauschbeere, Blaubeere, Kreuzdorn sowie Fingerkräuter.

Im Herbst findet die Verpuppung unter Steinen, Moosen oder Blättern statt.

Überwinterung als Puppe.

Ab April schlüpfen die Falter. Im  Jahr - 1 Generation.

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Kleiner Feuerfalter

Oberseite

Unterseite

 

Falter  fotographiert am <Oberen Grubriegelweg>  sehr heißer trockener Platz.              25.08.2010

 

Falter sind ca. 22-27 mm groß und beide Geschlechter sind gleich eingefärbt.

Vorderflügeloberseite: orangerot mit einem braunschwarzen Saum und schwarzen Punkten.

Hinterflügeloberseite:  braun-grau mit einem orangen Saum. Im Saum befinden sich dunkle Würfel angereiht. Der Rand ist hell und leicht ausgefranst.

 

 

Zweibrütiger-Würfekdickkopffalter

 

 


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